Rosita gehörte zu den Hunden, die man im Tierheim immer übersehen hat.
Viele Jahre lebte die wunderschöne Mischlingshündin in unserem Partnertierheim. Mit ihrem sanften Blick und den Zügen eines Deutschen Schäferhundes hätte sie eigentlich alle Herzen erobern müssen. Doch Rosita war eine der „Unsichtbaren“. Zu groß war ihre Angst vor Menschen. Sobald sich jemand ihrem Zwinger näherte, zog sie sich sofort in ihre Hütte zurück. Tag für Tag. Jahr für Jahr. Im Februar 2025 bekam Rosita dann ihre große Chance. Eine liebe Kollegin entschied sich, sie in Pflege zu nehmen.
Der Anfang war nicht leicht. Alles war neu, alles machte ihr Angst. Doch mit viel Geduld, Liebe und Verständnis begann Rosita langsam zu begreifen, dass ihr niemand mehr etwas Böses wollte. Schritt für Schritt fasste sie Vertrauen.

Und heute ist aus dem scheuen Mädchen eine richtige Schmusebacke geworden – zumindest bei den Menschen, denen sie ihr Herz geschenkt hat. Sie genießt Streicheleinheiten, sucht die Nähe ihrer Bezugspersonen und hat auf ihrer Pflegestelle sogar einen besten vierbeinigen Freund gefunden, der ihr Sicherheit gibt und mit ihr durch dick und dünn geht.
Dann kam das Ergebnis ihres Mittelmeerchecks und all unsere Hoffnung, dass sie vielleicht eine nette Familie finden könnte, war dahin. Rosita wurde positiv auf Leishmaniose, Hepatozoonose, Anaplasmose und Filarien getestet. Die Filarien konnten glücklicherweise erfolgreich behandelt werden. Die Leishmaniose und Hepatozoonose hingegen begleiten sie lebenslang und machen eine engmaschige tierärztliche Betreuung notwendig.
Alle drei Monate müssen Blutuntersuchungen durchgeführt werden, damit ihre Werte sorgfältig überwacht werden können. Sie benötigt spezielles Futter, Nahrungsergänzungen und eine individuell angepasste Behandlung. Gerade die Therapie der Leishmaniose in Kombination mit der Hepatozoonose erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Hinzu kommt, dass Stress bei Leishmaniose jederzeit einen Krankheitsschub auslösen kann. Eine Vermittlung würde für Rosita einen erneuten Neuanfang bedeuten – neue Menschen, eine neue Umgebung und viele Veränderungen. Ein Risiko, das wir ihr nicht zumuten möchten.
Deshalb haben wir gemeinsam entschieden:
Rosita darf bleiben.
Sie darf dort bleiben, wo sie endlich Vertrauen gefasst hat. Dort, wo sie sich sicher fühlt. Dort, wo sie geliebt wird. Dort, wo ihr bester Freund auf sie wartet.

Doch ein Gnadenplatz bedeutet auch laufende Kosten.
Mit einer Patenschaft helft ihr uns, Rosita dauerhaft die medizinische Versorgung zu ermöglichen, die sie braucht. Jeder Beitrag unterstützt ihre regelmäßigen Blutkontrollen, ihre Medikamente, ihr Spezialfutter und alles, was notwendig ist, damit sie trotz ihrer Erkrankungen ein möglichst unbeschwertes Leben führen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr einmalig oder regelmäßig spendet. Ob 5 Euro oder 50 Euro – jede Unterstützung hilft Rosita und entlastet unseren Verein.
Rosita hat so viele Jahre darauf gewartet, endlich gesehen zu werden.



Heute hat sie ihre Menschen gefunden. Bitte helft uns dabei, dass sie ihren sicheren Hafen niemals wieder verlieren muss.
Wer möchte Rosita mit einer Patenschaft begleiten? ❤️

















