Update 27.07.2026
Seit Anfang Mai lebt Nemo auf einer Pflegestelle in Bayern. Nach anfänglicher Schüchternheit möchte Nemo seither nur noch eines: Die ganze Welt erobern.
Nemo ist für jeden Spaß zu haben. Mit seinem Hundekumpel geht es auf Entdeckungstour, zwischendurch wird ausgiebig gespielt und nach den vielen Abenteuern teilt man sich schließlich zum Schlafen das Körbchen. Daher wünscht sich Nemo in seinem zukünftigen Zuhause auf jeden Fall einen netten Artgenossen oder eine freundliche Hundekumpeline, da er nicht gerne alleine ist.
Auch zu Kindern ist der kleine Wuschel lieb, sogar Babys begegnet er souverän. Insofern kann Nemo gerne zu einer Familie. Selbst Katzen findet Nemo nach einer Eingewöhnung akzeptabel, wenn sie zum Haushalt gehören. Kleintiere sollten jedoch eher nicht im Haushalt leben, da der kleine Mann durchaus Interesse zeigt, Vögel fangen zu wollen.
Nemos Neugierde ist groß, weshalb ein Garten auf Schwachstellen untersucht wird, um auf Wanderschaft gehen zu können. So sollte der vorhandene Garten wirklich ausbruchssicher sein, damit er frohen Herzens toben, buddeln und spielen kann.
Nemo geht problemlos an der Leine und hat inzwischen auch schon etwas das Hunde-1×1 gelernt. Nur das Autofahren bereitet ihm noch immer Übelkeit.
Wer sich in Nemo verliebt, bekommt einen aufgeweckten, neugierigen Hund, der sich fremden Menschen anfangs gegenüber zurückhaltend zeigt. Er ist ein lieber, verträglicher Vierbeiner, dem aber manchmal durchaus der Schalk im Nacken sitzen kann: Kleinteile können schon mal zweckentfremdet und zerkaut werden. Doch wie kann man bei diesen treuen Augen böse sein?
Jetzt fehlt dem kleinen Hundeherz zu seinem vollkommenen Glück nur noch ein eigenes Zuhause.
Nemo wurde zusammen mit seinem Bruder Leo und seiner Mutter Maia irgendwo im Hinterland von Olbia gefunden.
Nemo ist fremden Menschen gegenüber zunächst zurückhaltend. Er braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Doch wenn dies geschafft ist, mausert sich der kleine Mann zu einem sehr menschenbezogenen Hund. Dann steht das gemeinsame Schmusen hoch im Kurs.
Ähnlich wie die Mutter Maia mag Nemo nicht am Kopf angefasst werden. Die Ursache hierfür ist uns unbekannt. Doch wir sind überzeugt, wenn Vertrauen und Bindung zu seinen Menschen aufgebaut sind, wird sich diese Eigenart langsam verlieren.
Wir wünschen uns daher für den intelligenten Hundemann hundeerfahrene Menschen, die wissen, wie man mit Zeit, Geduld und positiver Verstärkung ein Hundeherz gewinnen kann. Dann wird Nemo sicherlich ein treuer Begleiter an Ihrer Seite sein. Eine Familie wird ihn sicherlich freuen, doch sollten die Kinder bereits in einem verständigen Alter sein.
Vermutlich wird Nemo das Leben in einem Haus mitsamt all seinen gewöhnlichen Geräuschen nicht kennen. Die ersten Gassigänge an der Leine meisterte er problemlos. Dennoch könnten ihm verschiedene Umweltreize noch unbekannt sein, an die Nemo dann herangeführt werden muss. Auch der Besuch einer guten Hundeschule sollte nach der Eingewöhnungsphase eingeplant sein.
Ideal wären eine ländliche Umgebung mit einem eigenen, ausbruchssicheren Garten, in dem Nemo gefahrlos spielen, rennen und buddeln kann. Eine freundliche Ersthündin, die den Kleinen an die Pfoten nimmt, wäre toll, ist aber keine Voraussetzung für die Vermittlung.
Wer möchte das Hundeherz von Nemo erobern und seine Augen zum Strahlen bringen?




































