UPDATE Juni 2026
Milla WAR die Lebensfreude pur.
Betrat man in der Vergangenheit ihr Gehege, war ihre Freude immer riesengroß. Temperamentvoll wollte die wilde Hummel endlich die Welt erobern und wusste gar nicht wohin mit ihrer ganzen Energie. Übermütig und frech versuchte Milla auf sich aufmerksam zu machen, damit man sie endlich an die Pfote nehmen und ihr das Leben zeigen würde.
Doch jetzt ist davon nicht mehr viel zu spüren. Der Glanz in ihren Augen ist verschwunden, Resignation macht sich breit. Seit ihre Schwester Ende Februar 2026 das Tierheim verlassen durfte, fällt Milla mehr und mehr in sich zusammen.
Noch ist es nicht zu spät, dass Milla wieder zu ihrer fröhlichen, offenen und lebensfrohen Art zurückfindet und so sicherlich das Leben ihrer zukünftigen Menschen bereichern wird – denn eigentlich ist Milla kein Couchpotato.
Wer gibt Milla endlich die große zweite Chance, damit sie ihre Lebensfreude wiederfindet? Schaut, das war mal Milla live .
Wir können uns Milla gut in einer Familie vorstellen, sofern die Kinder im standfesten Teenager-Alter sind.
Es war spät am Abend und eigentlich sollte so langsam Ruhe einkehren in den Gehegen der Hunde. Das Team der L.I.D.A. bereitete sich langsam auf den Feierabend vor. Doch dann tauchte mitten in der Dunkelheit ein Auto auf. Und mit dem, was dann passierte, hatte nun wirklich niemand gerechnet: Die Autotür ging auf, und zwei Hunde flogen völlig verängstigt aus dem Auto.
Es waren Milla und Mella.
Der Autofahrer legte den Rückwärtsgang ein und verschwand so schnell in der Dunkelheit, wie er aufgetaucht war. Marco rannte dem Auto noch hinterher, während seine Kollegen versuchten, die beiden panischen Hündinnen einzufangen. Zum Glück hatten beide Hündinnen Halsband und Leine um. Nur so war es möglich gewesen, beide einzufangen.
Jetzt sind die Schwestern zwei von vielen Seelen in der L.I.D.A. und fristen seither ihr Dasein tagein und tagaus in einem viel zu engen und überfüllten Gehege. Sie haben sich mittlerweile mit ihrer Situation arrangiert und warten geduldig darauf, die Tierheimtore endlich hinter sich lassen zu können.
Ende März 2025 waren meine Kolleginnen wieder vor Ort und haben beide besucht: Milla und Mella sprangen freudig an ihnen hoch, versuchten ausgelassen mit ihnen zu spielen und genossen gleichzeitig die Aufmerksamkeit, die meine Kolleginnen ihnen schenken konnten.
Obwohl beide Hündinnen keine Labradore sind, ähnelt ihr Verhalten dem eines echten Labbi. Sie sind einfach Gute-Laune-Hunde, die gerne auch mal etwas zu viel fressen. So aufgeweckt und menschenbezogen sie sind, können wir sie uns gut in einer Familie vorstellen. Kinder sollten jedoch schon in einem standfesten Alter sein, um im temperamentvollen Umgang miteinander nicht umgeworfen zu werden.
Natürlich braucht es noch eine gute Portion an Erziehung – sie haben ja noch nichts gelernt – weshalb der Besuch einer guten Hundeschule zum Pflichtprogramm gehören sollte. Mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts verstehen sie sich problemlos und leben harmonisch in ihrem Gehegerudel integriert.
Milla und Mella liegen und bewegen sich getrennt voneinander und können daher auch einzeln vermittelt werden. Jede von ihnen würde sich über einen netten Hundekumpel freuen, was aber kein Muss ist, wenn regelmäßig ausreichende Hundekontakte gewährleistet sind. Ein vorhandener Garten zum Toben und Freilaufen würde Millas Glück perfekt machen.
Milla ist kastriert, gechipt, geimpft und wurde einer Parasitenprophylaxe unterzogen. Die tolle Hündin hält also ihr Köfferchen bereit und kann schon mit dem nächsten Transport das Tierheim verlassen. Möchten Sie Milla das Ticket ins Glück schenken? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.





































