PfotenFreunde Sardinien e.V.

Besondere Happy-Ends im Jahre 2025

Neuigkeit

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Cathrin Stumpf
2. Vorsitzende, Leitung Katzen cathrin.stumpf@pfotenfreunde-sardinien.de oder Mobil 01523-7245243

Bicio und Fergus – Happy end im Doppelpack
Schicksal, Vorbestimmung oder einfach ein wunderbarer Zufall?

Fergus war – und ist – einer unserer Seelenhunde. Eine dieser seltenen Hundeseelen, die einen vom ersten Moment an tief berühren. Vom ersten Treffen an waren wir schockverliebt in diesen souveränen, menschenbezogenen und vollkommen entspannten Hund. Auch seine Pflegestelle spürte sofort, welch besonderer Charakter da vor ihr stand, als sie Fergus in der L.I.D.A. besuchte und so rückte Fergus ganz schnell auf die Liste der nächsten Hunde, die ihr Reiseticket bekommen sollten. Doch bis es soweit war, mussten erst noch einige Wochen vergehen. Währenddessen warb die Pflegestelle bereits fleißig für Fergus – und noch bevor er überhaupt in Deutschland angekommen war, gab es schon eine interessierte Familie.

Dann kam endlich der ersehnte Moment: Fergus stand auf der „Trapo-Liste“, bereit für seine große Reise in ein neues Leben. Doch kurz vor der Ausreise passierte das Unvorstellbare. Fergus ging es plötzlich schlecht – und von Stunde zu Stunde verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. In der Tierklinik dann die erschütternde Diagnose: Darmverschluss. Eine sofortige Notoperation war seine einzige Chance.

Erst im Rückblick wird klar, welch unfassbares Glück er hatte. Hätte er nicht dieses Reiseticket gehabt, hätte vielleicht niemand rechtzeitig bemerkt, wie ernst es um ihn stand. Fergus hatte einen Schutzengel, der ihn fest an der Pfote hielt – und wir sind unendlich dankbar dafür.

Natürlich war klar, dass Fergus erstmal nicht reisen kann. Er brauchte Zeit, Kraft und Ruhe, um wieder auf die Beine zu kommen. Doch der Platz im Transporter war bereits gebucht – also durfte ein anderer Hund diese Chance nutzen: Bicio. Und damit nahm die Geschichte eine Wendung, die schöner kaum hätte sein können.

Bicio kam in Deutschland an und entpuppte sich als wahrer Herzensbrecher. Die Familie, die ursprünglich Fergus hatte kennenlernen wollen, besuchte die Pflegestelle trotzdem– und begegnete dabei Bicio. Es war einer dieser magischen Momente, in denen alles wie von selbst zusammenfindet: Ein Blick, ein Funken – und schon war klar, dass hier Topf und Deckel zueinander gefunden hatten. Nur kurze Zeit später packte Bicio sein Köfferchen erneut – diesmal für sein Für-immer-Zuhause.

Ein Kommen und Gehen – und zwei Happy Ends

Während Bicio in seinem neuen Leben aufblühte, wurde alles für Fergus’ Ankunft vorbereitet. Und endlich, nach seiner vollständigen Genesung, war es soweit: Fergus durfte nach Deutschland reisen und in ein neues Kapitel starten. Wie erwartet zeigte er sich von seiner besten Seite – offen, freundlich und so, als hätte er nie etwas anderes gekannt. Schon bald war er der heimliche Star der Pflegestelle, mit einer kleinen Fangemeinde im Gepäck.

Es dauerte nicht lange, bis auch für Fergus die passende Anfrage kam. Nur wenige Wochen nach seiner Ankunft durfte er in sein endgültiges Zuhause umziehen. Was anfangs wie ein großes Unglück schien, wurde zum Happy End im Doppelpack.

Am Ende haben beide Hunde ihren Platz im Leben, in ihren Familien gefunden – geliebt, angekommen, glücklich. Was könnten wir uns mehr wünschen als das?


Elba – eine Geschichte vom Überleben

Elba wurde im März diesen Jahres in dunkelster Nacht von lieben Menschen auf Sardinien gerettet, sie lag angefahren mitten auf einer Straße. Sie war in einem sehr kritischen Zustand und musste sofort in eine Tierklinik. In ihrem zarten Gesicht waren beinahe alle Knochen gebrochen und die Augen waren aus den Höhlen getreten. Mit diesem schweren Schädeltrauma blieb die kleine, neun Monate alte Katze drei Wochen in der Klinik, wurde in der Zeit durch eine Magensonde ernährt, und als sie stabil genug war konnten die Tierärzte ihre Gesichtsknochen richten und auch die Augen wieder an ihren Platz bringen.

Die tapfere kleine Elba hat all dies ertragen und es ihren Helfern mit großer Zuneigung gedankt. Sie konnte zurück in die L.I.D.A. und alle waren überglücklich, als Elba endlich ohne Magensonde wieder selbstständig weiche Nahrung zu sich nehmen konnte. Durch die aufopfernde Pflege im Tierheim hatte sie jeden Tag gute Fortschritte gemacht. Elba hat einen hohen Preis bezahlt. Sie hat ihr Augenlicht verloren, aber nicht ihre Lebensfreude und ihr großes Vertrauen in die Menschen.

Das Schicksal hatte einen Plan

Als wir Elba in die Vermittlung nahmen, war natürlich die Sorge, wer sein Herz für eine blinde junge Katze mit so schweren Verletzungsfolgen öffnen und sich auch als Zuhause eignen würde. Doch das Schicksal hatte für Elba bereits den perfekten Platz vorgesehen.

Und so dauerte es gar nicht lange, dass ich den Anruf eines sehr lieben und erfahrenen Menschen bekam, der bereits vor einigen Jahren sehbehinderte Katzen aus der L.I.D.A. adoptiert hatte und alle Voraussetzungen mitbrachte, Elba in seine Katzen-WG aufzunehmen. Für mich alles „alte Bekannte“, deren Geschichten mir noch präsent waren, und ich wusste, Elba würde perfekt in diese Handi-Cat Truppe passen.

Alles war “ im Flow“, Elba konnte sehr bald nach Bayern ausreisen und durfte in einem großen Raum erst einmal in Ruhe ankommen. Sie wollte sofort beschmust werden, fauchte aber sehr heftig, als die drei kätzischen Mitbewohner neugierig am Gitter auf sie warteten.

Löwenkönigin

Nach einiger Zeit der Eingewöhnung berichtete der Katzen-Papa, dass er eine selbstbewusste Löwin zuhause hat, die sehr groß und kräftig geworden ist, und sich mit allen Katzen gut arrangiert hat. Besonders angetan hat es ihr der Kater, der hingebungsvoll von ihr gepflegt wird und ihr Orientierung gibt. Elba hat eine zweite Chance bekommen und hoffentlich noch ein ganz langes, glückliches Leben vor sich. Danke für diese wundervolle Adoption!

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